Anbieter-Ratgeber · Stand: April 2026
freenet Geschäftskunden Tarife
Netzunabhängig, monatlich kündbar, Telekom- oder Vodafone-Netz nach Wahl. Der vollständige Überblick für Geschäftskunden.
freenet ist kein Netzbetreiber. Das ist gleichzeitig die größte Stärke und die größte Einschränkung. Als netzunabhängiger Anbieter verkauft freenet Tarife im Telekom-Netz (D1) oder im Vodafone-Netz (D2). Sie wählen das Netz, das an Ihren Standorten am besten funktioniert, und zahlen weniger als beim Netzbetreiber direkt.
Unser Fazit vorweg: freenet ist die richtige Wahl für Unternehmen, die monatliche Flexibilität brauchen oder Telekom-/Vodafone-Netzqualität zu günstigeren Konditionen wollen. Die FLEX-Tarife mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit sind am Markt einzigartig. Der Nachteil: Kein IoT, kein Festnetz, kein umfassendes Geschäftskunden-Ökosystem.
freenet FLEX Tarife im Überblick
| FLEX 5 GB | FLEX 10 GB | FLEX 15 GB | FLEX 20 GB | |
|---|---|---|---|---|
| Preis (ca. netto/Monat) | ~8,40 € | ~12,60 € | ~15,13 € | ~16,81 € |
| Allnet-Flat | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Netz | Vodafone (D2). Andere freenet-Marken bieten D1. | |||
| EU-Roaming | Inklusive (EU-Regulierung) | |||
| Kündigung | Monatlich kündbar | |||
| Volumenänderung | Monatlich anpassbar | |||
Stand: April 2026. Netto-Preise geschätzt (Brutto / 1,19). freenet FLEX läuft im Vodafone-Netz. Andere freenet-Marken (freenet Mobile, klarmobil) bieten auch das Telekom-Netz.
Was freenet von anderen Anbietern unterscheidet
Netzwahl: Telekom oder Vodafone
Bei freenet wählen Sie bei Vertragsabschluss, ob Ihre SIM-Karte im Telekom-Netz (D1) oder im Vodafone-Netz (D2) funktioniert. Damit bekommen Sie die Netzqualität eines Premium-Betreibers, ohne dessen Preise zu zahlen.
Praxistipp: Wenn Ihre Mitarbeiter hauptsächlich in ländlichen Gebieten arbeiten, wählen Sie D1 (Telekom). Für Städte ist D2 (Vodafone) gleichwertig und oft günstiger. Sie können auch innerhalb eines Teams verschiedene Netze nutzen, je nach Einsatzgebiet des Mitarbeiters.
FLEX: Monatlich kündbar
Die freenet FLEX-Tarife sind monatlich kündbar. Kein 24-Monats-Vertrag, keine Kündigungsfrist. Das gibt es bei keinem der drei Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, O2) in dieser Form für Geschäftskunden.
Wann das relevant ist:
- Projektbasiertes Personal (SIM für 6 Monate, dann kündigen)
- Saisonbetriebe (mehr SIMs im Sommer, weniger im Winter)
- Startups, die sich nicht für 24 Monate binden wollen
- Testphase: freenet 3 Monate testen, bevor Sie sich für einen Netzbetreiber entscheiden
Datenvolumen flexibel anpassen
Mit FLEX können Sie Ihr Datenvolumen monatlich anpassen: In Monaten mit viel Reisetätigkeit buchen Sie mehr, in ruhigen Monaten reduzieren Sie. Das ist effektiv die Lösung für das Problem, das Vodafone mit GigaDepot adressiert, nur anders umgesetzt.
Für wen ist freenet die richtige Wahl?
Ideal für
- Projektbasierte Unternehmen: SIMs für 3, 6 oder 9 Monate ohne 24-Monats-Bindung.
- Saisonbetriebe: Im Sommer 10 SIMs, im Winter 3. Monatlich anpassbar.
- Startups: Kein Risiko durch Langzeitverträge in der Aufbauphase.
- Preisbewusste Teams: Telekom- oder Vodafone-Netz zu 30 bis 50% günstigeren Preisen.
- Testphase: 1 bis 3 Monate freenet testen, bevor Sie sich langfristig binden.
Nicht geeignet für
- IoT/M2M-Projekte: freenet hat kein IoT-Portfolio. Nutzen Sie Telekom oder O2.
- Festnetz-Bedarf: Kein DSL, Glasfaser oder Kabel-Internet. Für Kombipakete ist 1&1 Versatel besser.
- Große Unternehmen (50+ SIMs): Keine Rahmenverträge und Mengenrabatte wie bei den Netzbetreibern.
- Maximales Datenvolumen: 20 GB ist das Maximum bei FLEX. Für 50+ GB brauchen Sie Netzbetreiber-Tarife.
freenet vs. Netzbetreiber: Lohnt sich der Umweg?
Die entscheidende Frage: Warum nicht direkt bei Telekom oder Vodafone buchen? Die Antwort ist zweigeteilt:
Preisvorteil: freenet FLEX 20 GB kostet rund 17 Euro netto. Vodafone Prime Go (10 GB) kostet 29 Euro netto. Für 12 Euro weniger bekommen Sie bei freenet doppelt so viel Volumen im selben Vodafone-Netz.
Flexibilitätsvorteil: Monatliche Kündigung vs. 24-Monats-Bindung. Wenn sich Ihr Team in den nächsten zwei Jahren ändern könnte (Wachstum, Schrumpfung, Projekte), ist das ein relevanter Faktor.
Was Sie aufgeben: Kein GigaDepot (Vodafone), keine MultiSIM (Telekom), kein dedizierter Geschäftskundenservice wie bei den Netzbetreibern, maximales Volumen begrenzt auf 20 GB. Für datenintensive Teams oder solche, die Premium-Support brauchen, sind die Netzbetreiber direkt die bessere Wahl.
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Kostenlose Rechnungsanalyse startenHäufige Fragen zu freenet Geschäftskunden-Tarifen
Welche freenet-Tarife gibt es?
freenet bietet FLEX-Tarife von 5 bis 20 GB mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit. Darüber hinaus gibt es über freenet-Tochtermarken (klarmobil, freenet Mobile) auch längerfristige Tarife mit höherem Volumen. Alle Tarife enthalten eine Allnet-Flat und EU-Roaming.
Welcher Anbieter steckt hinter freenet?
freenet AG (ehemals mobilcom-debitel) ist Deutschlands größter netzunabhängiger Telekommunikationsanbieter. Das Unternehmen betreibt kein eigenes Netz, sondern verkauft Tarife in den Netzen von Telekom (D1), Vodafone (D2) und O2. freenet FLEX nutzt das Vodafone-Netz.
Was ist freenet D1 oder D2?
D1 steht für das Telekom-Netz, D2 für das Vodafone-Netz. Bei freenet wählen Sie bei Vertragsabschluss, in welchem Netz Ihre SIM-Karte funktioniert. D1 bietet die beste ländliche Abdeckung, D2 ist in Städten gleichwertig und oft günstiger.
Was ist ein Business-Handyvertrag?
Ein Geschäftskunden-Handyvertrag bietet Netto-Preise (Sie holen die USt. zurück), oft Rahmenverträge mit Mengenrabatten und einen dedizierten Geschäftskundenservice. Bei freenet sind die Tarife auch für Privatkunden verfügbar, aber Selbstständige profitieren vom Vorsteuerabzug auf die Bruttopreise.
Fazit
freenet ist der Spezialist für Flexibilität und Netzwahl. Monatliche Kündbarkeit, Telekom- oder Vodafone-Netz, faire Preise. Für Unternehmen, die sich nicht auf 24 Monate festlegen wollen oder die das beste Netz zum besten Preis suchen, ist freenet eine intelligente Alternative.
Für Unternehmen mit IoT-Bedarf, Festnetz-Anforderungen oder mehr als 20 GB Datenvolumen pro SIM führt der Weg zu den Netzbetreibern direkt. Einen Vergleich aller Optionen finden Sie in unserem Mobilfunk-Anbietervergleich.
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