Telekom CompanyConnect Fiber 1000 [2026]: Gigabit fürs Business
1 Gbit/s symmetrisch, garantiert. Der Telekom CompanyConnect Fiber 1000 ist die schnellste Standard-Glasfaserlösung für Geschäftskunden. Für datenintensive Unternehmen und Multi-Standort-Architekturen.

1 Gigabit pro Sekunde. In beide Richtungen. Symmetrisch. Garantiert. Der Telekom CompanyConnect Fiber 1000 ist die schnellste Standard-Glasfaserlösung der Telekom für Geschäftskunden. Damit lassen sich Datenmengen bewegen, die noch vor wenigen Jahren eine dedizierte Standleitung erfordert hätten. Die Frage ist nicht ob, sondern wann Ihr Unternehmen diese Bandbreite braucht.
Telekom CompanyConnect Fiber 1000: Tarif im Detail
| Eigenschaft | CompanyConnect Fiber 1000 |
|---|---|
| Download | 1.000 Mbit/s (1 Gbit/s) |
| Upload | 1.000 Mbit/s (1 Gbit/s) |
| Symmetrisch | Ja |
| Garantierte Bandbreite | Ja (mind. 80% der Maximalrate) |
| Preis (ca. netto/Monat) | ~200,00 € |
| Feste IP-Adresse | Inklusive |
| SLA (Entstörzeit) | 8 Stunden (Standard), 4 Stunden optional |
| Router inklusive | Ja (Business-Router, Glasfaser-fähig) |
| VoIP-Kanäle | 10+ Sprachkanäle inklusive |
| Mindestlaufzeit | 24 Monate |
Stand: April 2026. Preise netto. Exakte Konditionen über Telekom-Geschäftskundenbetreuung.
Der Fiber 1000 verdoppelt die Bandbreite gegenüber dem CompanyConnect Fiber 500 für rund 50 Euro mehr im Monat. Die Glasfaserleitung selbst kann technisch noch mehr (10 Gbit/s und darüber), aber 1 Gbit/s ist die höchste standardmäßig angebotene Stufe im CompanyConnect-Portfolio.
Fiber 1000 vs. Fiber 500: Wann lohnt sich das Upgrade?
| CompanyConnect Fiber 500 | CompanyConnect Fiber 1000 | |
|---|---|---|
| Download | 500 Mbit/s | 1.000 Mbit/s |
| Upload | 500 Mbit/s | 1.000 Mbit/s |
| Preis (ca. netto) | ~150 € | ~200 € |
| Feste IP | Inklusive | Inklusive |
| SLA | 8h (4h optional) | 8h (4h optional) |
| VoIP-Kanäle | 10+ | 10+ |
50 Euro Aufpreis für doppelte Bandbreite. Pro Gigabyte ist der Fiber 1000 günstiger als der Fiber 500. Aber die relevante Frage ist: Verbrauchen Sie mehr als 500 Mbit/s?
Fiber 500 reicht für die meisten Unternehmen. 500 Mbit/s symmetrisch decken 30 bis 50 Nutzer mit Cloud-Anwendungen, Videokonferenzen und normaler Büroarbeit ab. Der Sprung auf 1.000 Mbit/s wird erst relevant, wenn:
- Mehr als 50 Mitarbeiter gleichzeitig intensive Cloud-Nutzung betreiben
- Regelmäßig Datenmengen im zweistelligen Gigabyte-Bereich transferiert werden
- Mehrere Standorte per VPN angebunden sind und die Zentrale als Hub fungiert
- Eigene Server mit externem Zugriff betrieben werden (Webhosting, SaaS, Remote Desktop für Kunden)
- Video- oder Medienproduktion mit Upload großer Dateien stattfindet
Fiber 1000 vs. Vodafone Kabel 1000 Business
Der populärste Vergleich, der eigentlich keiner ist.
| Telekom Fiber 1000 | Vodafone Kabel 1000 Business | |
|---|---|---|
| Download | 1.000 Mbit/s | 1.000 Mbit/s |
| Upload | 1.000 Mbit/s | 50 Mbit/s |
| Preis (ca. netto) | ~200 € | ~70 € |
| Symmetrisch | Ja | Nein (20:1 asymmetrisch) |
| Shared Medium | Nein | Ja |
| Garantierte Bandbreite | Ja | Nein |
| SLA | 8h (4h optional) | Nicht garantiert |
| Technologie | FTTH Glasfaser | DOCSIS Koax-Kabel |
Vodafone wirbt mit "Gigabit", aber 50 Mbit/s Upload bei 1.000 Mbit/s Download ist ein Verhältnis von 1:20. Der Telekom Fiber 1000 bietet dasselbe Upload-Level wie Download: 1.000 Mbit/s. Das ist der 20-fache Upload bei weniger als dem dreifachen Preis.
Wer dennoch Vodafone Kabel 1000 nehmen sollte: Unternehmen, die primär downloaden (Medienagentur, die Stock-Material herunterlädt, aber wenig hochlädt), ein kleines Budget haben und ohne SLA leben können. Für alle anderen ist der Vergleich bei der Upload-Bandbreite entschieden.
Alle Vodafone-Kabelprodukte im Überblick finden Sie unter Vodafone Business.
Fiber 1000 vs. 1&1 Versatel Business Glasfaser
1&1 Versatel betreibt ein eigenes Glasfasernetz und bietet symmetrische Gigabit-Anschlüsse an.
| Telekom Fiber 1000 | 1&1 Versatel Glasfaser 1000 | |
|---|---|---|
| Download | 1.000 Mbit/s | 1.000 Mbit/s |
| Upload | 1.000 Mbit/s | 1.000 Mbit/s |
| Preis (ca. netto) | ~200 € | ~180 bis 250 € |
| Netz | Telekom-eigenes FTTH | Versatel-eigenes Glasfasernetz |
| Verfügbarkeit | Bundesweit (wo ausgebaut) | Schwerpunkt Ballungsräume/Gewerbegebiete |
| SLA | 8h Standard | Verhandelbar |
Die Preise sind vergleichbar, mit Schwankungen je nach Standort und Verhandlungsgeschick. Versatel ist in bestimmten Gewerbegebieten günstiger und schneller lieferbar, die Telekom hat die breitere Verfügbarkeit. Bei beiden Anbietern ist die technische Leistung auf Augenhöhe.
Unsere Empfehlung: Wenn beide Anbieter am Standort verfügbar sind, holen Sie Angebote von beiden ein. Der Preisunterschied kann 20 bis 50 Euro pro Monat betragen.
Für welche Unternehmen ist Fiber 1000 konzipiert?
Datenintensive Branchen
Software-Entwicklung und IT-Dienstleistung: Continuous Integration, Code-Repositories, Container-Registries, Deployment-Pipelines. Alles in der Cloud. Upload-Bedarf: 200 bis 500 Mbit/s in Spitzenzeiten. Fiber 500 reicht oft, Fiber 1000 bietet Reserve.
Medienproduktion: Video-Editing, Rendering in der Cloud, Upload fertiger Projekte auf Plattformen. Eine Stunde 4K-Video sind 20 bis 50 GB. Upload mit 1.000 Mbit/s: 3 bis 7 Minuten. Mit DSL (50 Mbit/s Upload): 1 bis 2 Stunden.
Ingenieurbüros und Architekten: BIM-Modelle (Building Information Modeling) mit 5 bis 50 GB pro Projekt. Echtzeit-Zusammenarbeit erfordert permanente bidirektionale Datenströme. Fiber 1000 ermöglicht LAN-ähnliche Cloud-Performance.
Multi-Standort-Unternehmen
Die Zentrale als Hub für mehrere Filialen: Warenwirtschaft, zentrales ERP, Filial-Backups laufen über den Zentralanschluss. Bei 5 Filialen mit je 20 Mbit/s Bedarf sind 100 Mbit/s Upload für die Zentrale nötig. Bei 10 Filialen bereits 200 Mbit/s. Fiber 500 wird bei wachsender Filialzahl eng, Fiber 1000 skaliert mit.
Server-Hosting im eigenen Haus
Wer eigene Server betreibt (On-Premise), auf die Kunden oder Außendienstmitarbeiter zugreifen, braucht Upload-Bandbreite. Ein kleiner Webserver mit 100 gleichzeitigen Nutzern verbraucht 50 bis 200 Mbit/s Upload. Ein ERP-Server mit 30 Remote-Nutzern: 30 bis 100 Mbit/s. Fiber 1000 deckt beides mit Reserve ab.
SLA-Optionen für geschäftskritische Standorte
Der Standard-SLA des Fiber 1000 bietet 8-Stunden-Entstörung während der Geschäftszeiten. Für kritische Standorte bietet die Telekom erweiterte SLAs:
| SLA-Stufe | Entstörzeit | Verfügbarkeit | Aufpreis (ca.) |
|---|---|---|---|
| Standard | 8 Stunden (Geschäftszeiten) | Mo bis Fr, 8 bis 17 Uhr | Inklusive |
| Erweitert | 4 Stunden (Geschäftszeiten) | Mo bis Fr, 8 bis 17 Uhr | ~30 bis 50 €/Monat |
| Premium | 4 Stunden (24/7) | Rund um die Uhr | ~80 bis 120 €/Monat |
Stand: April 2026. Aufpreise geschätzt, vertragsabhängig.
Unsere Empfehlung: Der Standard-SLA reicht für die meisten Büro-Standorte. Ein erweitertes SLA lohnt sich für Standorte, an denen ein Ausfall von mehr als 4 Stunden direkte Umsatzeinbußen bedeutet (Online-Shop, Produktion, Kundenservice). Das Premium-SLA ist für 24/7-Betriebe (Logistik, Rechenzentren, Notdienste).
Bandbreiten-Kalkulation für große Standorte
| Bürogröße | Leichter Betrieb | Mittlerer Betrieb | Intensiver Betrieb |
|---|---|---|---|
| 20 Mitarbeiter | 40/10 Mbit/s | 100/30 Mbit/s | 200/100 Mbit/s |
| 50 Mitarbeiter | 100/25 Mbit/s | 250/75 Mbit/s | 500/250 Mbit/s |
| 100 Mitarbeiter | 200/50 Mbit/s | 500/150 Mbit/s | 1.000/500 Mbit/s |
| 200 Mitarbeiter | 400/100 Mbit/s | 1.000/300 Mbit/s | 1.000+/600+ Mbit/s |
Fiber 1000 versorgt bis zu 100 Mitarbeiter bei intensivem Betrieb komfortabel. Bei 200+ Mitarbeitern oder extremem Datendurchsatz werden Lösungen jenseits des Standard-Portfolios nötig (Dark Fiber, Enterprise-Connect).
Vorteile und Nachteile
Vorteile des CompanyConnect Fiber 1000:
- Höchste symmetrische Bandbreite im Standard-Portfolio (1 Gbit/s)
- Garantierte Mindestbandbreite (800 Mbit/s)
- Feste IP-Adresse inklusive
- 10+ VoIP-Kanäle
- 4-Stunden-SLA optional verfügbar
- Zukunftssicher: Glasfaser kann auf 10 Gbit/s aufgerüstet werden
- Dedizierte Leitung, kein Shared Medium
- Niedrigste Latenz aller Anschlussarten
Nachteile des CompanyConnect Fiber 1000:
- 200 Euro netto pro Monat ist ein hoher Fixkostenposten
- Glasfaser-Verfügbarkeit stark standortabhängig
- Für Büros mit unter 30 Mitarbeitern meist überdimensioniert
- Einrichtung kann 4 bis 12 Wochen dauern
- Internes Netzwerk muss Gigabit-fähig sein (Switch, Verkabelung)
- Nur 50 Euro günstiger als Fiber 500 pro zusätzlichem 500 Mbit/s (fraglicher Mehrwert für viele Unternehmen)
Internes Netzwerk: Der vergessene Flaschenhals
Ein Glasfaseranschluss mit 1 Gbit/s bringt nichts, wenn das interne Netzwerk langsamer ist. Typische Schwachstellen:
WLAN: Standard-WLAN (Wi-Fi 5) liefert in der Praxis 200 bis 400 Mbit/s. Nur mit Wi-Fi 6/6E und Mesh-Systemen nutzen Sie die volle Glasfaser-Bandbreite kabellos.
Netzwerk-Switches: Ältere 100-Mbit/s-Switches bremsen den gesamten Datenverkehr. Gigabit-Switches (1 Gbit/s pro Port) sind Pflicht.
Ethernet-Verkabelung: Cat-5-Kabel schafft maximal 100 Mbit/s. Für Gigabit brauchen Sie mindestens Cat-5e, besser Cat-6 oder Cat-6a.
Vor der Glasfaser-Buchung prüfen: Unterstützt Ihr internes Netzwerk 1 Gbit/s? Wenn nicht, kalkulieren Sie die Kosten für ein Netzwerk-Upgrade mit ein.
Kostenbetrachtung über 24 Monate
| Option | Monatlich (netto) | 24 Monate (netto) | Upload |
|---|---|---|---|
| Telekom Fiber 1000 | 200 € | 4.800 € | 1.000 Mbit/s |
| Telekom Fiber 500 | 150 € | 3.600 € | 500 Mbit/s |
| Telekom CompanyConnect L (DSL) | 90 € | 2.160 € | 50 Mbit/s |
| Vodafone Kabel 1000 | 70 € | 1.680 € | 50 Mbit/s |
Stand: April 2026. Preise netto, gerundet.
Der Mehrpreis von Fiber 1000 gegenüber Fiber 500 beträgt 1.200 Euro über 24 Monate. Gegenüber Vodafone Kabel 1000 sind es 3.120 Euro, dafür bekommen Sie 20-fachen Upload und garantierte Bandbreite. Die Entscheidung hängt vom Upload-Bedarf und der Kritikalität der Verbindung ab.
Empfehlung nach Unternehmensgröße
Kleine und mittlere Unternehmen (bis 30 Mitarbeiter): Fiber 500 reicht in der Regel. Fiber 1000 nur bei spezifischem Bedarf (eigene Server, Multi-Standort-Hub).
Mittelstand (30 bis 100 Mitarbeiter): Fiber 1000 ist die empfohlene Lösung für Standorte mit intensiver Cloud-Nutzung. Der Aufpreis gegenüber Fiber 500 ist moderat (50 Euro) und bietet Wachstumsreserve.
Größere Unternehmen (100+ Mitarbeiter): Fiber 1000 als Minimum. Bei extremem Bedarf Enterprise-Lösungen (Dark Fiber, MPLS) bei der Telekom anfragen.
Alle Telekom-Tarife im Vergleich finden Sie in unserem Telekom Business Ratgeber. Den Gesamtvergleich auf unserer Mobilfunk-Vergleichsseite.
Häufige Fragen
Bekomme ich wirklich 1 Gbit/s?
Die Telekom garantiert mindestens 80% der Maximalrate, also 800 Mbit/s. In der Praxis liegen die Werte bei Glasfaser sehr nah an der Maximalrate (950+ Mbit/s). Voraussetzung: Das Endgerät und das interne Netzwerk müssen Gigabit-fähig sein. Ein WLAN-Test zeigt nur die WLAN-Geschwindigkeit, nicht die Glasfaser-Geschwindigkeit.
Kann ich den Glasfaseranschluss bei Umzug mitnehmen?
Nein, ein Glasfaseranschluss ist standortgebunden. Bei einem Umzug muss am neuen Standort ein neuer Anschluss eingerichtet werden. Die Telekom bietet in der Regel eine Umzugsoption an, bei der die Vertragslaufzeit am neuen Standort weiterläuft. Wenn am neuen Standort keine Glasfaser verfügbar ist, besteht unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht.
Ist Fiber 1000 schneller als eine Standleitung?
Eine Standleitung (Dedicated Line) bietet ebenfalls symmetrische Bandbreite, aber mit 100% garantierter Rate (nicht nur 80%). Standleitungen sind deutlich teurer (ab 500 Euro netto pro Monat für 100 Mbit/s). Fiber 1000 mit 80% Garantie ist für die meisten Unternehmen die wirtschaftlichere Alternative.
Brauche ich redundantes Internet neben Fiber 1000?
Für die meisten Unternehmen: nein. Glasfaser hat eine sehr hohe Verfügbarkeit (99,5%+ typisch). Bei geschäftskritischen Anwendungen (Online-Shop, SaaS-Betrieb, Produktionssteuerung) empfehlen wir einen zweiten Anschluss eines anderen Anbieters oder eine Telekom Speedbox Business als LTE/5G-Backup.
Fazit
Der Telekom CompanyConnect Fiber 1000 ist die Spitze des Standard-Business-Internet-Portfolios. 1 Gbit/s symmetrisch für 200 Euro netto pro Monat. Für Unternehmen mit hohem Upload-Bedarf, vielen Mitarbeitern oder Multi-Standort-Architekturen ist es die richtige Investition.
Der Aufpreis gegenüber Fiber 500 beträgt nur 50 Euro pro Monat. Wer bereits auf Glasfaser setzt und absehbar wächst, sollte direkt auf Fiber 1000 gehen. Wer noch bei DSL oder Kabel ist, sollte erst prüfen, ob Fiber 500 den Bedarf nicht bereits deckt.
Nicht sicher, welcher Glasfaser-Tarif der richtige ist? Unsere kostenlose Rechnungsanalyse prüft Ihre aktuelle Situation und zeigt, ob Glasfaser an Ihrem Standort verfügbar ist und sich lohnt.